Aktuell in aller Munde: Laptop oder Ultrabook?

Computer — Von in 6. März 2013 11:49

Mann arbeitet am LaptopSowohl im stationären Fachhandel als auch im Online Shopping sind immer mehr Ultrabooks zu finden. Auf den ersten Blick wirken sie wie herkömmliche Notebooks, bloß deutlich schlanker in der Form. Doch das ist noch nicht alles – denn auch im Inneren gibt es einige Unterschiede. Dass die Qualität der Ultrabooks ihren Preis hat, ist also nur logisch, genau wie der Reiz, den alleine die Optik auf Anhänger mobiler PCs auswirkt. Wichtig ist deswegen zunächst die Frage, was ein Ultrabook überhaupt ausmacht – und auszeichnet.

Die Definition nach den Regeln von Intel

Das Prinzip des Ultrabooks hängt direkt mit Intel zusammen. Der amerikanische Chip-Hersteller hat den Begriff erschaffen und patentieren lassen. Folglich dürfen nur Geräte mit Intel-CPU als Ultrabook bezeichnet werden. Da Ultrabooks außerdem für enorme Mobilität bei gleichzeitig guter Leistung stehen, müssen auch die Rahmenbedingungen einige Kriterien erfüllen. Das beginnt schon beim Gewicht: Je nach Displaydiagonale müssen Ultrabooks innerhalb einer Gewichtsgrenze liegen; bei 14 Zoll entspricht diese etwa 2 Kilogramm, auch wenn leichte Abweichungen möglich sind. Dasselbe gilt für die Dicke des Gehäuses. Zudem sollen Ultrabooks eine wesentlich längere Akkulaufzeit vorweisen als normale Laptops. Im Zuge der CES 2013 wurden die Regeln sogar noch verschärft; so müssen Ultrabooks fortan auch noch ein Wireless Display und einen Touchscreen besitzen. USB 3.0 und stromsparende Low-Voltage-Prozessoren runden das Anforderungsprofil ab.

Die Vorteile von Ultrabooks

Anhand der Vorgaben wird schnell deutlich, dass Ultrabooks im Prinzip alle guten Eigenschaften eines Mobilgeräts vereinen soll. Bei den Prozessoren werden ausschließlich die Chips von Intels schneller i-Serie verwendet; 4 GB Ram sind Minimum, SSD-Platten gehören ebenfalls zum Standard. Zusammen mit dem niedrigen Gewicht, den handlichen Maßen und der langen Akkulaufzeit werden Ultrabooks somit zum perfekten mobilen Begleiter. Selbst eine stundenlange Nutzung auf dem Schoß, ganz ohne Unterlage, ist dank des Gewichts nicht unkomfortabel. Für Design-Freunde kommt außerdem noch der Lifestyle-Faktor dazu. Ultrabooks sehen schlank, elegant und hochwertig aus. Letztere Eigenschaft ist meistens keine Illusion, da die Gehäuse aus exklusiven Materialien wie gebürstetem Aluminium bestehen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern verleiht dem Gerät eine außerordentliche Stabilität. Auch wenn es nicht der wichtigste Zweck eines tragbaren PCs ist, kann man mit dem Ultrabook in der Öffentlichkeit viele interessierte Blicke einfangen.

Die Nachteile im Vergleich zum Laptop

Dennoch gibt es natürlich auch noch viele gute Gründe, die für den Laptop sprechen. Entscheidend dafür ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Laptops von Herstellern wie Lenovo sind bei gleicher Leistung nämlich deutlich günstiger, auch die Zahl der Ports am Gehäuse ist bei Laptops größer. Die Entscheidung zwischen Ultrabook und Laptop ist somit vor allem eine Frage des Bedarfs – genauer: der gewünschten Mobilität. Wer den Laptop nicht oft transportiert und vorrangig zuhause als Desktop-Ersatz nutzt, kriegt mit dem normalen Laptop mindestens dieselbe Leistung zum besseren Preis. Wer dagegen viel unterwegs ist und auch ohne Netzbetrieb maximale Leistung benötigt, für den sind Ultrabooks wie geschaffen. Der Aufpreis rechnet sich in solchen Fällen nämlich immer.

Bildurheber: Anatoly Vartanov (c) 2006 – FotoliaSimilar Posts:

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