Plötzlicher Virenbefall – wie rettet man seine Daten?

Computer — Von in 6. August 2012 18:35

Häufig erfahren Geschäftsleute und Privatpersonen einen großen Schock, wenn sie durch einen plötzlichen Virenbefall oder Festplattendefekt von der Unsicherheit ihrer Daten erfahren. Wenn nun nicht schon im Vorfeld eine Datensicherung – ein sogenanntes Backup – erstellt wurde, müssen die Daten schnellstmöglich anderweitig wiederhergestellt werden: Erfahren Sie hier alles über die modernen Methoden der Datenrettung!

Datenrettung auf Softwarebasis

Auch bei der Verwendung aktueller Anti-Viren-Programme und Firewalls kann es vorkommen, dass ein Virus, Trojaner oder Festplattenfehler eine Datenrettung unumgänglich macht. Die wiederherzustellenden Daten können emotionalen Wert – wie Urlaubsfotos und -videos – oder finanzielle Relevanz haben. In der Regel kann die Verwendung einer frei im Internet erhältlichen Datenrettungssoftware Abhilfen schaffen: Sogenannte Recovery Tools bieten das Wiederherstellen unterschiedlichster Daten an.

Einige dieser Programme beinhalten Undelete-Funktionen, welche bei Virusbefall oder Stromausfall noch vorhandene Festplattenstrukturen auslesen und wiederherstellen. Bei der Verwendung von Datenrettungssoftware gilt es jedoch für den Verbraucher zu beachten, den Datenträger nicht mehr zur Sicherung seiner Daten zu verwenden: Selbst die beste Datenrettungssoftware kann nämlich zuvor überschriebene Daten nicht wiederherstellen.

Professionelle Datenrettung

Wenn jedoch alle eigenen Maßnahmen nicht fruchten und die Daten der eigenen Festplatte verloren scheinen, kann noch immer die Hilfe professioneller Datenrettungsfirmen in Anspruch genommen werden. Jedes Speichermedium – ob USB-Stick oder Festplatte – wird von diesen Firmen mit einer hohen Erfolgsquote wiederhergestellt. Dabei wird im Vorfeld der betreffende Schadenfall analysiert und im Anschluss gemäß des Arbeitsaufwandes der Preis kalkuliert. Zwar variieren die Preise je nach bei Hersteller, Produkt und Schadensart, jedoch lässt sich die Frage: „Was kostet die Rettung meiner Daten?“ je nach Art des Speichermediums überschlagsweise beantworten. So kostet beispielsweise die Wiederherstellung einer Festplatte in der Regel zwischen 200 und 800 Euro, Festkörperlaufwerke wie USB-Sticks oder SSD-Speicher werden meist zwischen 100 und 300 Euro kalkuliert.

Software oder professionelle Datenrettung?

Für Privatpersonen ist es oftmals finanziell nicht lohnenswert, die Hilfe solcher Datenrettungsfirmen in Anspruch zu nehmen: Hier ist der Versuch der Datenrettung auf Softwarebasis eine sinnvolle Alternative. Anders bei empfindlichen Geschäftsdaten: Wenn diese durch einen Festplattendefekt oder Virenbefall gefährdet sind, ist eine professionelle Datenrettung durchaus angebracht.

 

Bildquelle: mtruchon – FotoliaSimilar Posts:

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