Surfen mit Stick: Worauf muss man achten?

Computer — Von in 21. April 2013 11:35

Mobiles Internet ermöglicht das Surfen an jedem beliebigen Ort an dem ausreichend Netzempfang für mobile Internetdienste des Anbieters besteht – unabhängig von WLAN-Verbindungen oder Hotspots. Während bei Smartphones, vielen Tablets und Netbooks ein UMTS-Zugang bereits über die eingelegte SIM-Karte automatisch konfiguriert ist, benötigen Laptops meist externe Zusatzgeräte in Form von 3G-Sticks. Auf einige Dinge sollte man beim Surfen mit dem Surfstick aber auf jeden Fall achten.

Rechner und Stick müssen zusammenpassen

Bei den meisten modernen Betriebssystemen machen Surfsticks keine Probleme – sie sind in der Regel Plug & Play konfiguriert, installieren sich also selbsttätig beim ersten Anstecken und laden dabei automatisch die benötigte Hilfssoftware auf den Rechner. Bei älteren Betriebssystemen kann es da durchaus zu Problemen kommen, Nutzer von Windows XP benötigen für die modernen Surfsticks fast immer mindestens ein bereits installiertes ServicePack 3, Nutzer von Linux haben mit der Konfiguration eines Surfsticks je nach verwendeter Linux-Distribution oft ganz schön zu kämpfen, über den Stick tatsächlich eine Verbindung aufzubauen. Für die meisten Linux-Versionen gibt es aber mittlerweile entsprechende Hilfsprogramme. Übrigens laufen auch ältere Tablets ohne 3G nicht immer mit angeschlossenen Surfsticks am USB-Port – das ist abhängig von der verwendeten Android-Version und dem Gerät selbst. Hier hilft nur Ausprobieren.

Die Surfleistung ist immer auch abhängig von der Empfangslage

An Orten, wo der UMTS-Empfang maximal ist, sind auch Upload- und Downloadgeschwindigkeit höher. Verbindungen über EDGE sind in der Regel nach heutigem Empfinden relativ langsam. UMTS ist aber noch nicht wirklich flächendeckend in Deutschland verfügbar – es gibt immer Orte, wo man mit EDGE leben muss. Wenn die Datenflatrate aufgebraucht ist, wird meist ebenfalls auf EDGE-Geschwindigkeit gedrosselt. Die Empfangssituation und die Geschwindigkeit kann man geringfügig positiv beeinflussen, indem man in Gebäuden wenn möglich höhere Stockwerke aufsucht, und den Laptop in Fensternähe aufstellt. Das Surferlebnis lässt sich auch beschleunigen, wenn man im Browser alles nicht Benötigte, vor allem Javascript und Flash, abschaltet. Der Seitenaufbau wird so beschleunigt, und man verzichtet in den meisten Fällen höchstens auf ohnehin unerwünschte Werbung und einige weniger wichtige Funktionalitäten von Webseiten. Auf diese Art und Weise kommt man auch mit EDGE gut durchs Leben. Es gibt auch spezialisierte Browser, die lediglich Text und Bilder und die wichtigsten Frames anzeigen.

Surfsticks eröffnen ein tolles Potenzial – auf diese technischen Dinge sollte man jedoch achten

Auch die Auswahl der richtigen Hardware ist entscheidend. Ältere Geräte und Betriebssysteme funktionieren nicht immer problemlos und brauchen zuvor manchmal ein Upgrade. Auch mit Linux und Android kann es Probleme geben, wenn man mit einem Flatrate Stick arbeiten möchte. Die Verfügbarkeit von ausschließlich langsamen Verbindungsmöglichkeiten wie EDGE kann man mit ein paar Kniffen meist gut umgehen.

Image: detailblick – FotoliaSimilar Posts:

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