Logodesign – der erste Eindruck zählt

Webdesign — Von in 23. November 2012 17:03

Die Geschäftsidee ist da, die Finanzierung ist machbar, nun geht es an das Marketingkonzept. Spätestens in dieser Phase einer Unternehmensgründung muss ein Firmenlogo her. Sicherlich sind schnell Ideen da. Die Möglichkeiten der Computertechnik und Grafikprogramme verleiten den Laien schnell sich selbst ans Werk zu machen, und mit Schriftzügen und Farben zu experimentieren. Ein gutes Firmenlogo muss jedoch wesentlich höhere Anforderungen erfüllen als nur schick aussehen.

Originell und wiedererkennbar

Das Logodesign soll sich bei Kunden und Geschäftspartnern gut einprägen und schnell wiedererkannt werden. Häufig wird der Firmenname in einem originellen Schriftzug verpackt oder mit einem Symbol kombiniert. Es kommt darauf an, sich von der breiten Masse abzuheben und einen hohen Wiedererkennungseffekt zu erreichen. Manchmal kann es Sinn machen sich an den Logos der Mitbewerber und Branchenführer zu orientieren. Eine gewisse Ähnlichkeit hilft, beim Kunden sofort Assoziationen zur Branche zu wecken. So kann man sich an den “Marketingzug” der Mitbewerber anhängen und Kosten sparen. Zu viel Ähnlichkeit ist jedoch kontraproduktiv und kann zu Verwechslungen oder gar Rechtsstreitigkeiten führen. Es nutzt nichts, wenn das schicke neue Logo in der eigenen Branche einzigartig und herausragend ist, aber der Betrachter dabei sofort an Tütensuppen denkt. Seit einiger Zeit wird oft auch die Webadresse der Homepage direkt mit in das Logo integriert. An einer Homepage als Marketing und Informationsmittel kommt heute kein Unternehmen mehr vorbei. Wenn die entsprechende Domain kurz und einprägsam ist, ist es durchaus förderlich den Zusatz “.de” in das neue Logo zu integrieren.

Weniger ist oft mehr

Bei der optischen Gestaltung des Logos ist auch einiges zu beachten. Natürlich muss sich in erster Linie der Unternehmer selbst mit seinem Logo identifizieren können. Es repräsentiert sein Unternehmen. Andererseits muss das Logo auch gut zu benutzen sein. Mehrfarbige Logos sehen zwar meist schicker aus, verursachen aber höhere Kosten bei der Herstellung von Werbemitteln, Visitenkarten, Briefbögen, Autobeschriftungen etc. Gut ist ein einfarbiges einfaches Logo, mit dem der Werbegrafiker dann in einzelnen Fällen spielen kann. Das Firmenlogo ist zentraler Bestandteil des Marketingkonzeptes. Jeder Unternehmer sollte besonders bei der Wahl und Gestaltung seines Logos mit Marketingprofis zusammenarbeiten. Fehlentscheidungen, die hier getroffen werden, würden das Unternehmen lange begleiten und unter Umständen erhebliche Mehrkosten verursachen.

Quelle des Artikelbildes: Christoph Polatzky – Fotolia

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